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Lieferengpässe und Kostensteigerung - Hier die Facts

LIEFERENGPÄSSE

Bei der Lieferfähigkeit kommen aktuell drei Faktoren zusammen: Eine weltweit stark erhöhte Nachfrage, begrenzte Kapazitäten in den Produktionsstätten, sowie andauernde pandemiebedingte Produktionserschwernisse, bis hin zu Werksschließungen. Es ist nachvollziehbar, dass Lieferfristen und bereits getätigte Zusagen so nur schwer oder gar nicht gehalten werden können.

1. Stark erhöhte Nachfrage nach Fahrrädern, Teilen und Zubehör: 

Weltweit meiden Menschen öffentliche Verkehrsmittel und steigen, wo immer es geht, auf pri-vate Mobilitätslösungen wie Autos oder Fahrräder um. Dazu kommt ein deutliches Nachfra-geplus durch ein verändertes Freizeitverhalten: Im Vordergrund stehen Erlebnisse vor Ort – unter anderem mit Fahrrädern und E-Bikes. Branchenexperten sehen ein Nachfrageplus von mehr als 20 Prozent, je nach Region und Produkt auch deutlich mehr. Darüber hinaus haben auch viele Menschen das Bestreben nach nachhaltigerer Mobilität. Der Anteil derer, die sich mit einem umweltbewussteren Fortbewegungsstil auseinandersetzen, ist gestiegen – was ja eine sehr positive Entwicklung ist.

2. Produktionskapazitäten am Limit:

Die Unternehmen der Fahrradindustrie tun alles, um ihre Kapazitäten auf die Situation anzu-passen. Allerdings lassen sich weder neue Produktionsanlagen in kurzer Zeit aufbauen, noch zusätzliche qualifizierte Fachkräfte ausbilden. Die Produktionsstandorte arbeiten mit maxima-ler Kraft, ebenso leisten die Mitarbeiter*innen in Produktion, Handel und Werkstätten höchsten persönlichen Einsatz.

3. Erschwerte Produktion und zeitweise Stillstand:

Während das produzierende Gewerbe in Deutschland auch während der Lockdown-Phasen un-ter Sicherheitsmaßnahmen weiterarbeiten konnte, sieht es in vielen Ländern nach wie vor kom-plett anders aus: In Asien, wo die meisten Teile gefertigt werden, sind Unternehmen nach wie vor von harten Einschränkungen bis hin zu Lockdowns und kompletten Schließungen betroffen.


KOSTENSTEIGERUNGEN

Andere Bereiche, wie die Baubranche melden sprunghaft gestiegene Kosten und Preise, und auch die Fahrradindustrie kann sich den weltweiten Wirkmechanismen nicht entziehen. Die Kosten steigen bei der Produkti-on, bei den Rohstoffen und im Transport, teilweise mit einer Vervielfachung der Preise.

1. Kostensteigerung in der Produktion

Viele Länder sind wirtschaftlich nicht in der Lage, Unternehmen und Arbeitnehmer*innen nur annähernd so unter die Arme zu greifen, wie bei uns in Deutschland. Das führt zu deutlichen Kostensteigerungen, ebenso wie Sonderschichten oder Arbeit im Dreischicht-Betrieb, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und Produktionsrückstände auszugleichen.

2. Gestiegene Rohstoffpreise und Transportkosten

Allein die Preise für Stahl und Aluminium sind im letzten Jahr um 30 bis 40 Prozent gestiegen. Manche Rohstoffe stehen in den erforderlichen Mengen gar nicht zur Verfügung. Unkalkulierbar gestiegen sind die Frachtkosten. So hat sich allein der Preis für den Containertransport mehr als verfünffacht.


Perspektive:

Untersuchungen zeigen, dass große Teile der Lieferketten in der Fahrradindust-rie von der Pandemie direkt oder indirekt betroffen sind und wohl auch künftig betroffen sein werden. Mittelfristig wird sich die Situation nach der Einschätzung von Experten nicht entschärfen. Die Läger, die normalerweise als saisonale Puffer die-nen, sind vielerorts leer, Restposten aus dem Vorjahr längst verkauft. Es kommt also wohl vor allem darauf an, wie schnell sich die äußeren Rahmenfaktoren wieder stabilisieren. Viele Produzenten planen deshalb schon seit Jahren die Produktionsstandorte wieder nach Europa zu verlegen.

(Quelle: VSF - Fahrradfachverband Verbund Service & Fahrrad e.V. - https;//www.vsf.de)


UPDATE 17.08.2021

Zulieferkette weiterhin mit Fragezeichen

Wegen der befristeten Schließung des zweitgrößten Containerhafens der Volksrepublik China drohen weitere Störungen der Seefracht. Wie sich in anderen, für die Fahrradbranche wichtigen Regionen Asiens die Corona-Lage aktuell darstellt. Die Corona-Situation in Fernost ist weiterhin angespannt. Japan vermeldet nach dem Ende der Olympischen Spiele rekordhohe Ansteckungszahlen. Dagegen sind die Zahlen in Taiwan auf ein sehr niedriges Niveau abgesunken. Darum wurden die Maßnahmen per Ende Juli um eine Stufe von Level 3 auf Level 2 abgemildert, was die Abläufe in industriellen Betrieben deutlich vereinfachte.

Die grösste Herausforderung für Produzenten in Taiwan bleibt somit die Seefracht, weil Container in den falschen Häfen stehen und die Frachtpreise noch immer schwindelerregend hoch sind. Ausgerechnet die Seefracht muss nun einen weiteren Tiefschlag verkraften: Laut einer Meldung des deutschen Magazins Wirtschafts Woche hat die Volksrepublik China wegen der Ansteckung eines einzigen Hafenarbeiters den Betrieb des Ningbo Maidong Terminals eingestellt. Somit werden im zweitgrößten Containerhafen des Landes bis auf weiteres keine Güter gelöscht oder verladen. Inzwischen warten wegen der Schließung der Hafenterminals bereits 28 Containerschiffe vor dem Hafen von Ningbo Zhoushan.

Bereits im Mai und Juni hatte die zeitweilige Schließung des Hafens Yantian bei Shenzen die globalen Zulieferketten schwerwiegender gestört als die gut einwöchige Blockade des Suezkanals durch den Containerfrachter Ever Given. Mit dem Süden Vietnams ist ein weiterer Standort der Veloindustrie in Asien aktuell stark von der Covid-19-Pandemie betroffen: Als die Fallzahlen Anfang Juli zunächst vor allem im Süden des Landes rasch anstiegen, erließen die Behörden strenge Vorgaben nach der Directive 16. Diese sieht die Schließung von nicht lebenswichtigen Geschäften, Einschränkungen für den öffentlichen Verkehr und das Verbot von Versammlungen von mehr als zwei Menschen vor. Da die Anzahl der entdeckten Ansteckungen dennoch weiter stieg, kamen die Beschränkung der Bewegungsfreiheit und nächtliche Ausgangssperren hinzu, und dies bis mindestens 15. August. Wegen der Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Arbeiter hatten diese Vorgaben direkte Folgen für die Produktion in den zahlreichen Fabriken in der Großregion Ho Chi Minh City und der Provinz Binh Duong.

(Quelle: Velobiz - https://www.velobiz.de/news/zulieferkette-weiterhin-mit-fragezeichen-veloQXJ0aWNsZS8yNTUwMgbiz)


 

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